Vita

1977 geboren, 2 Kinder

Aus- und Weiterbildungen

05/2017 – 03/2018
Ausbildung zur zertifizierten Mediatorin im Planungs-, Bau- und Umweltbereich durch die Bayerische Architektenkammer
2000 – 2004
Architekturstudium an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee mit Diplomabschluss (Note 1,3)
1997 – 2000
Architekturstudium an der Technischen Universität München

Fortbildungen

Fortbildungen und regelmäßiger fachlicher Austausch zu Mediation und Kommunikation
u.a. Miteinander Reden in agilen Kontexten, Coaching mit dem Stift ( jeweils Schulz von Thun Institut)

Projekte (Auswahl) :
Seit 03/2018
Mediationen, Beratungen, Moderationen und kommunikative Workshops
01/2018
Aufbau, Leitung und Moderation sculpture network lab
2004 – 2018
Senior Associate Architect / Design Architect für Coop Himmel(b)lau, Wien
(u.a. Europäische Zentralbank FFM, HouseofMusic, Denmark und Conference Centre Dalian, China),
Koordinierung, inhaltliche Gestaltung sowie Publikationsarbeit von Forschungsprojekten;
Aufbau und Koordinierende Leitung Department für Innenraum, Produkt Design, Detail Design und Material Research
2003/ 2004
Konzept, Moderation und Co-Kuration Architektur und Film Festival Berlin

Mitgliedschaften
Bayerische Architektenkammer
sculpture network e.V.
Bundesverband MEDIATION e.V.
Center of Conflict Resolution — CCR Munich

Über mich

1977 in eine 5köpfige Familie geboren, brachte ich ein großes Maß an Skepsis als auch Neugierde mit. Das Interesse herauszufinden was hinter Gesagtem stecken kann, was wirklich gemeint sein kann und was  mich persönlich oder andere berührt, begleitet mich seit Kindesbeinen an. In der Welt der Kunst habe ich bereits in frühesten Jahren die für mich oft passendsten Antworten auf meine Fragen gefunden. Die Kunst sowie die forschende Haltung ist bis heute für mich die größte Quelle für die Beantwortung zukunftsweisender und gesellschaftsrelevante Fragestellungen geblieben. 

In meinem Architekturstudium an der TU München und der Kunsthochschule Weißensee-Berlin, gründete sich meine Spezialisierung in der Auseinandersetzung mit Perspektiven. Meine These „Erst wenn es gelingt, die Perspektiven aufzulösen, entsteht berührende und identitätsstiftenden Nähe“ führte zu Diskussionen und befeuerte meine Überzeugung, dass hier mein Lebensthema steckt. Wir komme ich an den Reichtum der vielen verschiedenen Perspektiven?

Glücklich bin ich, dass ich mit genau dieser Fragestellung meine berufliche Laufbahn als Architektin bei Coop Himmelblau verorten kann.  Mehr als 14 Jahren war ich u.a. für internationale Großprojekte in mulitkulturellen und interdiziplinären Teams tätig.

Zu diesen gehören allen voran Projekte wie die Europäische Zentralbank in Frankfurt, die Konzerthalle „House of Music“ in Aalborg, Dänemark und das Internationale Konferenzzentrum in Dalian, China zählen. 

Neben den Rollen als Entwerferin, Koordinatorin und Teamleiterin, durfte ich ein kleines Department aufbauen, das projektübergreifend arbeitet, Wissen sichert und weitergibt. Zusätzlich übernahm ich die leitende Koordination der Forschungsprojekte, mit denen ich in die Welt der Robotik und virtuelle Welten eintauchen konnte. 

Dabei war eine der führende Leitlinien für mich weiter die Frage, wie unsere Zeit, unsere Innovationen, unsere Geschichte uns als Gesellschaft verändert und was es ist, was uns als Mensch berührt,  was uns als Gesellschaft prägt , was wir weitergeben und welche Synergien und Potentiale uns in die Zukunft führen können.

Nach einem familiär bedingten Umzug nach München eröffneten sich mir mit diesem Hintergrund weitere wunderbare Wirkungsfelder und Werkzeuge. Dazu gehört unter anderem die Leitung von sculpture network lab , einer Veranstaltungsreihen von sculpture network e.V. als auch die erfüllende Arbeit als Mediatorin. 

Jedes dieser Wirkungsfelder bringt  die gleiche Fragestellung mit sich, wie die Frage nach dem Umgang mit gesellschaftsrelevanten Entwürfen: Welche Perspektiven sind gegeben? Wie lassen sie sich nachvollziehbar darstellen und wie können sie synergetisch miteinander arbeiten mit der Vision so auf Lösungen zu kommen, die zu einem +++ ( einem Superplus) für alle führen und auf die vorher niemand allein hätte kommen können. Und das eigentlich nur, in dem man den Perspektiven Raum gibt. 

— und dafür bin ich Spezialistin.